Toscanische Weinprobe

Da beim Weinprobieren die Geschmacksorgane Zunge und Nase wichtig sind, sollte folgendes beachtet werden:
Nicht während und auch nicht vor der Weinprobe rauchen.
Weine in einem gut durchlüfteten Raum probieren.
Der Wein sollte richtig temperiert sein.
Keine scharfen, gewürzten oder geschmacksintensiven Speisen vor oder während der Weinprobe einnehmen.
Wenn Sie diese Regeln beachten, dann kann schon fast nichts mehr schief gehen.
Um Wein richtig genießen und probieren zu können, sollten Sie ein Weinglas mit Stiel bevorzugen. Hierzu eignet sich besonders das Rheingauer Glas.
Wichtig ist der Stiel, damit Sie Ihren Wein nicht durch das Halten des Glases in der Hand erwärmen und Sie durch das Glas die Klarheit und Farbe begutachten können.

Auch sollte die Glasöffnung nicht zu groß sein, damit der Wein nicht zusätzlich an Bukett und Geschmacksstoffen verliert.
Da das Glas durch Spülmittel oder auch durch die Lagerung im Schrank seinen neutralen eigenen Geruch verliert, empfiehlt sich vor jedem Weingenuß, dass Glas mit Wasser durchzuspülen und anschließend mit einem Schluck Wein durchzuschwenken.
Erst dann sollte mit der Probe begonnen werden.

Wenn Sie von Rot- auf Weißwein wechseln, empfiehlt sich ein erneutes durchspülen.
Befindet sich der Wein im Glas, begutachten Sie zuerst die Farbe im Glas, danach riechen Sie den Wein.
Dann nehmen Sie einen Schluck und lassen ihn auf der Zunge zergehen bzw.

Kauen den Wein.

Dadurch können sich die Aromen frei auf der Zunge entfalten.
Trinktemperatur:
Qualität-und Kabinetteweine 10-12°C;
Spätlese und Auslese 12-13°C;
Weißherbste sollten gekühlt werden 9-12°C;
Leichte jugendliche Rotwein 14-16°C;
Schwere gereifte Rotweine 16-18°C;

TOSKANISCHE WEINE:

Chianti
Carmignano
Rufina
Nobile di Montepulciano
Aleatico d’Elba
Brunello di Montalcino
Bianco d’Arbia
Vernaccia di S.Gimignano
Vin Santo (da dessert)